Universität Kassel
01.01.2026 - 31.12.2028

HoBeFo

Das Forschungsprojekt HoBeFo untersucht hochschulische Beratungsangebote und -strukturen für neurodivergente und psychisch beeinträchtigte Studierende im Student Life Cycle, um gemeinsam mit hochschulischen und außerhochschulischen Akteur*innen passgenauere Beratungs- und Unterstützungsangebote sowie -strukturen zu entwickeln.

HoBeFo

Kooperation

Teilprojekte und Partner*innen

01 Teilprojekt 1: Hochschulische Beratung im Fokus: Die Passung von Beratungsangeboten und -strukturen für neurodivergente und psychisch beeinträchtigte Studierende aus Expertensicht verbessern.

Das Teilprojekt HoBeFoX untersucht die Passung von Beratungsangeboten und -strukturen für neurodivergente und psychisch beeinträchtigte Studierende aus Expert*innensicht und erstellt eine Fallstudie für das Bundesland Hessen. Zunächst erfolgt eine systematische Bestandsaufnahme des aktuellen Beratungsangebots an Hochschulen in Hessen sowie der lokalen Rahmenbedingungen (Beratungsangebote im Umfeld der Hochschulen, Versorgungsgrad der Region mit psychotherapeutischem Angebot etc.). Anknüpfend an die Status-quo-Analyse und Kartierung der Beratungslandschaft in Hessen erfolgt eine standardisierte Onlinebefragung von Mitarbeitenden in Beratungsstellen an Hochschulen in Niedersachsen und Hessen, die in der Hauptverantwortung des Teilprojekts liegt. Es schließt die Durchführung von ca. 20 Expert*inneninterviews mit Beauftragten für Studierende mit Behinderung und chronischen Erkrankungen, Mitarbeitenden der psychologischen Beratungsstellen, der allgemeinen Studienberatung und der Fachstudienberatung sowie studentischen Interessenvertretungen an. Darüber hinaus sollen außerhochschulische Expert*innen von Selbsthilfeorganisationen und Verbänden sowie der Wissenschaft befragt werden. Ziele sind, die Potenziale und Probleme der Beratung aus Sicht der Beratenden zu verstehen und somit die Angebotsseite näher zu beleuchten. Ausgehend von einer Synthese der gesamten Befunde des Forschungsprojekts werden die Ergebnisse vor dem aktuellen wissenschaftlichen Forschungsstand reflektiert und zu einer Fallstudie für das Bundesland Hessen verdichtet. Das Verbundprojekt wird im Projektverlauf durch ein Expert Advisory Board begleitet, das vom Teilprojekt HoBeFoX rekrutiert und koordiniert wird. Die Zwischenergebnisse des Teilprojekts werden in Online-Workshops mit Expert*innen sowie beratenden Akteur*innen diskutiert. Gegen Projektende findet eine größere inklusive Tagung für Wissenschaft, Praxis und interessierte Studierende an der Universität Kassel statt, auf der die Ergebnisse des Teilprojekts sowie des Verbundprojekts vorgestellt werden. Außerdem wird gemeinsam mit HoBeFoS ein Praxisleitfaden entwickelt, der Handlungsempfehlungen für beratende Akteur*innen an Hochschulen sowie für Prüfungsämter und Hochschulleitungen bietet.

Projektleitung

Prof.in Dr.in Bettina Langfeldt
b.langfeldt@uni-kassel.de

Projektmitarbeitende

  • Julia Brose
    brose@incher.uni-kassel.de

Kooperierende Institutionen

02 Teilprojekt 2: Hochschulische Beratung im Fokus: Die Passung von Beratungsangeboten und -strukturen für neurodivergente und psychisch beeinträchtigte Studierende aus Studierendensicht verbessern

Das Teilprojekt HoBeFoS untersucht die Passung von Beratungsangeboten und -strukturen für neurodivergente und psychisch beeinträchtigte Studierende aus Studierendensicht und erstellt eine Fallstudie für das Bundesland Niedersachsen. Zunächst erfolgt eine systematische Bestandsaufnahme des aktuellen Beratungsangebots an niedersächsischen staatlichen und nichtstaatlichen Hochschulen sowie der lokalen Rahmenbedingungen (Beratungsangebote im Umfeld der Hochschulen, Versorgungsgrad der Region mit psychotherapeutischem Angebot etc.). Anknüpfend an die Status-quo-Analyse und Kartierung der Beratungslandschaft in Niedersachsen erfolgt eine standardisierte Onlinebefragung von Mitarbeitenden in Beratungsstellen an Hochschulen in Niedersachsen und Hessen. Hierbei arbeitet das Teilprojekt HoBeFoS dem anderen Teilprojekt HoBeFoX zu, während es hauptsächlich den theoretischen und empirischen Forschungsstand grundlegend aufarbeitet und diesen für die weitere Forschungsarbeit systematisch verfügbar macht. Es folgt die Durchführung von ca. 20 Leitfadeninterviews mit neurodivergenten oder psychisch beeinträchtigten Studierenden aus den Bundesländern Hessen und Niedersachsen. Ziele sind, die Potenziale und Probleme der Beratung aus Sicht der Studierenden zu verstehen und somit die Nachfrageseite näher zu beleuchten. Ausgehend von einer Synthese der gesamten Befunde des Forschungsprojekts werden die Ergebnisse vor dem aktuellen wissenschaftlichen Forschungsstand reflektiert und zu einer Fallstudie für das Bundesland Niedersachsen verdichtet. Um Studierende als Forschungspartner*innen aktiv einzubinden, wird das Verbundprojekt im Projektverlauf durch ein Student Advisory Board begleitet, das vom Teilprojekt HoBeFoS rekrutiert und koordiniert wird. Gegen Projektende findet eine größere inklusive Tagung für Wissenschaft, Praxis und interessierte Studierende an der Universität Kassel statt, auf der die Ergebnisse des Teilprojektes sowie des Verbundprojekts vorgestellt werden. Außerdem wird gemeinsam mit HoBeFoX ein Praxisleitfaden entwickelt, der Handlungsempfehlungen für beratende Akteur*innen an Hochschulen sowie für Prüfungsämter und Hochschulleitungen bietet.

Projektleitung

Dr. Marc Ruhlandt
ruhlandt@uni-hildesheim.de

Projektmitarbeitende

  • Pascal Angerhausen
    angerhausen@uni-hildesheim.de

Kooperierende Institutionen

Fiona Körner

Universität Kassel

Weiterführende Projektinformation

HoBeFo

Website

Projekte

Weitere MINDS Projekte

  • Hochschule Bochum

    MUTSPRUNG

    Das Projekt MUTSPRUNG vereint Hochschulen aus Nordrhein-Westfalen (NRW) und das Promotionskolleg NRW, um die psychische Gesundheit von Studierenden und Promovierenden im Hinblick auf individuelle und strukturelle Einflussfaktoren, vulnerable Phasen im Studienverlauf sowie bestehende Barrieren und Teilhabemöglichkeiten wissenschaftlich zu untersuchen.

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  • Universitätsmedizin Halle
    Pixabay: TotalShape Pixabay: TotalShape

    StaR_MHI

    StaR_MHI ist ein dreigliedriges Verbundprojekt aus dem Expert*inennetzwerk des Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit (DZPG), der Universitätsmedizin Halle, dem Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR), des Deutschen Jugendinstituts e. V., des Klinikums der LMU München, der Charité Universitätsmedizin Berlin, des Universitätsklinikums Jena, dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim, dem Leibniz Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund, dem Institut für Psychologie sowie dem studentischen Gesundheitsmanagement der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und verfolgt das Ziel, Prädiktoren der psychischen Gesundheit Studierender zu identifizieren, hochfrequent längsschnittlich zu validieren und geeignete Interventionsplattformen der interdisziplinären Unterstützung und Begleitung zu adaptieren und weiterzuentwickeln.

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  • Universität Bremen

    CAMPUS

    Das aus dem Projekt resultierende CAMPUS-Framework umfasst Handlungsempfehlungen für Hochschulen, die aus der systematischen Erforschung von Risiko- und Resilienzfaktoren auf der individuellen Ebene als auch der strukturellen hochschulischen Kontextebene basieren.

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  • Technische Universität Braunschweig Das Bild stellt das Logo des Projekts ist mit dem Schriftzug "Gesund und erfolgreich studieren" dar. Links daneben ist ein offenes Buch mit einer kreisförmien Darstellung in orange und grün abgebildet.

    GesA Stud

    GesA Stud entwickelt und evaluiert niedrigschwellige, personalisierte Maßnahmen zur Förderung der Studierendengesundheit und zur nachhaltigen Steigerung des Studienerfolgs.

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  • Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung

    StuPsy

    Das Projekt erforscht die Entwicklung, Determinanten und Effekte psychischer Gesundheit über den Studien- und Promotionsverlauf.

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  • Universität Duisburg-Essen

    PsychKOMPASS

    PsychKOMPASS analysiert bundesweit die psychosozialen Beratungsangebote für Studierende, identifiziert Bedarfe und Barrieren und entwickelt darauf aufbauend evidenzbasierte, praxisnahe Empfehlungen zur nachhaltigen Weiterentwicklung der Angebote an Hochschulen und Studierendenwerken.

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  • Institut für Hochschulforschung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
    UNIFY Team UNIFY Team

    UNIFY

    UNIFY untersucht und fördert die psychische Gesundheit von Studierenden an drei Hochschulstandorten mittels eines Mixed-Methods-Ansatzes, um evidenzbasierte, skalierbare Maßnahmen und einen nachhaltigen Kulturwandel in Hochschulen zu etablieren.

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  • Otto-Guericke-Universität Magdeburg

    HoPsy

    HoPsy erschließt analytische Potenziale an der interdisziplinären Schnittstelle von Hochschulforschung und Gesundheitswissenschaft und stärkt durch eine differenziertere Befundlage zum gleichzeitigen Einfluss individueller und institutioneller Determinanten die Möglichkeit evidenzbasierter Steuerung durch die Hochschulen zur gesundheitssensiblen Weiterentwicklung von Hochschulstrukturen.

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  • Universität Kassel

    GesundStudiPro

    Bevölkerungsrepräsentative Analysen zur Gesundheit bei Studierenden im Vergleich zu gleichaltrigen Nicht-Studierenden.

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Aktuelles

Updates aus den MINDS Projekten

  • MUTSPRUNG

    Wie können gesundheitsförderliche Bedingungen für Studierende und Promovierende geschaffen werden?

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  • MINDS

    Mental gesund studieren - Wissenschaftliches Begleitprojekt MINDS erfolgreich gestartet

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